In der Weltwirtschaftskrise nach 1929 herrschte in dem kleinen österreichischen Ort Wörgel hohe Arbeitslosigkeit. Die Gemeindekassen waren leer und viele kommunale Aufgaben konnten nicht mehr erledigt werden. Da stieß ihr Bürgermeister, Michael Unterguggenberger, auf eine andere Art der Wirtschaftslehre. Hier fand er die Grundlage für sein "Nothilfe-Programm". Er führte das sogenannte "Freigeld" ein, das als reines Tauschmittel fungierte. Damit wurden Straßen und Brücken gebaut, das Rathaus renoviert und andere wichtige Aufgaben erledigt. Die Arbeitslosigkeit sank, die allgemeine Not wurde gelindert, es entstand Wohlstand, an dem alle teilhaben konnten.
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